"Why I am So Clever", 6. Trans. Clifton P. Fadiman
Ecce Homo (1888)
Friedrich Nietzsche Quotes
Sec. 942 (Notebook W I 5. August - September 1885, KGW VII, 3.412, KSA 11.678)
The Will to Power (1888)
Es sind im asketischen Ideale so viele Brücken zur Unabhängigkeit angezeigt, dass ein Philosoph nicht ohne ein innerliches Frohlocken und Händeklatschen die Geschichte aller jener Entschlossnen zu hören vermag, welche eines Tages Nein sagten zu aller Unfreiheit und in irgend eine Wüste giengen.
Essay 3, Aphorism 7, W. Kaufmann, trans., Basic Writings of Nietzsche (1992), p. 543
On the Genealogy of Morality (1887)
Source: Philosophy in the Tragic Age of the Greeks (posthumous), p. 30
trans. Hollingdale, “Schopenhauer as educator,” § 3.3, p. 139
Untimely Meditations (1876)
Source: Philosophy in the Tragic Age of the Greeks (posthumous), p. 27
Essay 2, Section 10
On the Genealogy of Morality (1887)
I.579
Human, All Too Human (1878)
Sec. 630 (Notebook W I 4. June - July 1885, KGW VII, 3.283, KSA 11.559)
The Will to Power (1888)
“A man as he ought to be: that sounds to us as insipid as "a tree as it ought to be."”
Sec. 332 (Notebook W II 3. November 1887 - March 1888, KGW VIII, 2.304, KSA 13.62)
The Will to Power (1888)
Source: Philosophy in the Tragic Age of the Greeks (posthumous), p. 30
“Free will without fate is no more conceivable than spirit without matter, good without evil.”
Freier Wille ohne Fatum ist ebenso wenig denkbar, wie Geist ohne Reelles, Gutes ohne Böses.
"Fatum und Geschichte," April 1862
Sec. 960 (Notebook W I 8. Fall 1885 - Fall 1886, KGW VIII, 1.85-6, KSA 12.87-8)
The Will to Power (1888)
Essay 1, Section 10
On the Genealogy of Morality (1887)
Essay 2, Aphorism 24
On the Genealogy of Morality (1887)
Section IX, "Man Alone with Himself" / aphorism 509
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation
Section IX, "Man Alone with Himself" / aphorism 561
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation
380
Daybreak — Thoughts on the Prejudices of Morality (1881)
Sec. 685 (Notebook W II 5. Spring 1888, KGW VIII, 3.95-7, KSA 13.303-5)
The Will to Power (1888)
Wie finden wir uns selbst wieder? Wie kann sich der Mensch kennen? Er ist eine dunkle und verhüllte Sache; und wenn der Hase sieben Häute hat, so kann der Mensch sich sieben mal siebzig abziehn und wird noch nicht sagen können: »das bist du nun wirklich, das ist nicht mehr Schale«.
“Schopenhauer as educator,” § 3.1, R. Hollingdale, trans. (1983), p. 129
Untimely Meditations (1876)
“To what extent can truth endure incorporation? That is the question; that is the experiment.”
Sec. 110
The Gay Science (1882)
Es gibt in der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann, außer dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn.
“Schopenhauer as educator,” § 3.1, R. Hollingdale, trans. (1983), p. 129
Untimely Meditations (1876)
Section IX, "Man Alone with Himself" / aphorism 520
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation
Beyond Good and Evil, translated by Marianne Cowan [Henry Regnery Company, 1955, p. 50]; Jenseits von Gut und Böse [Philipp Reclam, Stuttgart, 1988, p. 130]
Sec. 660 : The Body as a Political Structure
The Will to Power (1888)
“I teach you the Overman. Man is something which shall be surpassed.”
Thus Spake Zarathustra.
Bartlett's Familiar Quotations, 10th ed. (1919), Maxims
“We have already gone beyond whatever we have words for. In all talk there is a grain of contempt.”
Expeditions of an Untimely Man §26
Wofür wir Worte haben, darüber sind wir auch schon hinaus. In allem Reden liegt ein Gran Verachtung.
Variant translation: That for which we find words is something already dead in our hearts. There is always a kind of contempt in the act of speaking.'
Twilight of the Idols (1888)
Twilight of the Idols (1888)
“On the uses and disadvantages of history for life,” R. Hollingdale, trans. (1983), § 2.0, p. 60
Untimely Meditations (1876)
Expeditions of an Untimely Man, §48 Progress in my sense (Streifzüge eines Unzeitgemässen §48 Fortschritt in meinem Sinne). Chapter title also translated as: Skirmishes of an Untimely Man, Kaufmann/Hollingdale translation, and Raids of an Untimely Man, Richard Polt translation
Twilight of the Idols (1888)
Original: (de) Die Lehre von der Gleichheit! ... Aber es giebt gar kein giftigeres Gift: denn sie scheint von der Gerechtigkeit selbst gepredigt, während sie das Ende der Gerechtigkeit ist... "Den Gleichen Gleiches, den Ungleichen Ungleiches - das wäre die wahre Rede der Gerechtigkeit: und, was daraus folgt, Ungleiches niemals gleich machen."
Sec. 44
The Antichrist (1888)
“Forgetting our intentions is the most frequent of all acts of stupidity.”
II.206
Human, All Too Human (1878)
Sec. 47
The Antichrist (1888)
Sec. 377
The Gay Science (1882)
Human, All Too Human (1878)
283 http://books.google.com/books?id=_GLTsGHUxDgC&lpg=PA171&dq=Today%20as%20always%2C%20men%20fall%20into%20two%20groups&pg=PA171#v=onepage&q&f=false
Human, All Too Human (1878)
Sec. 29
The Gay Science (1882)
Bei diesem Zusammenhange ist die leidenschaftliche Zuneigung begreiflich, welche die Dichter der neueren Komödie zu Euripides empfanden; so dass der Wunsch des Philemon nicht weiter befremdet, der sich sogleich aufhängen lassen mochte, nur um den Euripides in der Unterwelt aufsuchen zu können: wenn er nur überhaupt überzeugt sein dürfte, dass der Verstorbene auch jetzt noch bei Verstande sei.
Source: The Birth of Tragedy (1872), p. 55
I.96
Human, All Too Human (1878)
On Truth and Lie in an Extra-Moral Sense (1873)
Book 1, sec. 55 (10 June 1887) http://nietzsche.holtof.com/Nietzsche_the_will_to_power/the_will_to_power_book_I.htm
The Will to Power (1888)
Nun aber schien Sokrates die tragische Kunst nicht einmal "die Wahrheit zu sagen": abgesehen davon, dass sie sich an den wendet, der "nicht viel Verstand besitzt", also nicht an den Philosophen: ein zweifacher Grund, von ihr fern zu bleiben. Wie Plato, rechnete er sie zu den schmeichlerischen Künsten, die nur das Angenehme, nicht das Nützliche darstellen und verlangte deshalb bei seinen Jüngern Enthaltsamkeit und strenge Absonderung von solchen unphilosophischen Reizungen; mit solchem Erfolge, dass der jugendliche Tragödiendichter Plato zu allererst seine Dichtungen verbrannte, um Schüler des Sokrates werden zu können.
Source: The Birth of Tragedy (1872), p. 68
“Schopenhauer as educator,” § 3.2, R. Hollingdale, trans. (1983), pp. 130-131
Untimely Meditations (1876)
Es geht die alte Sage, dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dionysus, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er, durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in diese Worte ausbricht: `Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Erspriesslichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich - bald zu sterben.
Source: The Birth of Tragedy (1872), p. 22
“Liberalism: in other words, herd-animalization.”
Liberalismus: auf deutsch Heerden-Verthierung ...
Skirmishes of an Untimely Man Sect. 38
Twilight of the Idols (1888)
Essay 2, Section 11
On the Genealogy of Morality (1887)
“One thing is needful — to 'give style' to one's character.”
Eins ist not.
Seinem Charakter 'Stil geben'.
Sec. 290
The Gay Science (1882)