Otto Weininger book Sex and Character
Source: Sex and Character (1903), pp. 114-115.
Otto Weininger book Sex and Character
Source: Sex and Character (1903), pp. 114-115.
Otto Weininger book Sex and Character
so condemning the moral psychology which would derive morality from the social life of man
Source: Sex and Character (1903), p. 151.
Otto Weininger book Sex and Character
Source: Sex and Character (1903), p. 113.
Otto Weininger book Sex and Character
Einen Menschen verstehen heißt also: auch er sein. Der geniale Mensch aber offenbarte sich an jenen Beispielen eben als der Mensch, welcher ungleich mehr Wesen versteht als der mittelmäßige. Goethe soll von sich gesagt haben, es gebe kein Laster und kein Verbrechen, zu dem er nicht die Anlage in sich verspürt, das er nicht in irgend einem Zeitpunkte seines Lebens vollauf verstanden habe. Der geniale Mensch ist also komplizierter, zusammengesetzter, reicher; und ein Mensch ist um so genialer zu nennen, je mehr Menschen er in sich vereinigt, und zwar, wie hinzugefügt werden muß, je lebendiger, mit je größerer Intensität er die anderen Menschen in sich hat.
Source: Sex and Character (1903), p. 106.
Otto Weininger book Sex and Character
Source: Sex and Character (1903), pp. 122-123.
Otto Weininger book Sex and Character
Es gibt nicht zwei Momente des individuellen Lebens, die einander ganz gleichen; und es existiert zwischen den späteren und den früheren Perioden nur die Ähnlichkeit der Punkte der höheren mit den homologen der niederen Spiralwindung.
Source: Sex and Character (1903), p. 107.